By Margherita Zander

Das Buch bietet einen fundierten Einblick in die overseas viel diskutierte und neuerdings auch in Deutschland lebhaft verfolgte Resilienzforschung. „Resilienz“ bedeutet „seelische Widerstandsfähigkeit“ in belasteten und risikobehafteten Lebenssituationen. Aufwachsen in Armut ist ein zentrales Entwicklungsrisiko für Kinder.
Wichtigste Erkenntnis ist, dass „Resilienz“ durch pädagogisches und sozialpädagogisches Handeln gefördert werden kann. Bisher fehlte jedoch eine theoretisch fundierte Begründung und eine substanzielle fachliche Erörterung, wie sich das Resilienzkonzept für Kinder und Familien in Armutslagen übertragen und anwenden lässt. Diese Lücke schließt das Buch.

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3. B. kompetente und fürsorgliche Erwachse21 Die Zugehörigkeit zum weiblichen Geschlecht gilt allerdings – wie an anderer Stelle als Ergebnis von Resilienzstudien noch dargestellt wird – nur in der Kindheit als risikomildernd; dies ändert sich mit dem EintriĴ in die Pubertät. 40 Margherita Zander: Die Chance der Resilienz ne außerhalb der Familie, zugängliche Ressourcen im StadĴeil, Vorhandensein pro-sozialer Rollenmodelle, usw. Obwohl hier nur eine exemplarische Aufzählung von möglichen Schutzfaktoren vorgenommen werden konnte, ist sicherlich deutlich geworden, dass wir es – trotz versuchter Systematisierung – mit einer unübersichtlichen Vielzahl zu tun haben, so dass die Forderung nach einer Priorisierung nahe liegen würde.

Auch die Geschlechtsspezifik wird in den Resilienzstudien durchgehend als diěerenzierendes Merkmal berücksichtigt, was sicherlich darauf zurückzuführen ist, dass sowohl die Erkenntnisse der psychologischen Stressforschung als auch diejenigen der Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie auf die Relevanz von Geschlecht als diěerenzierender Kategorie verweisen. Die Komplexität der angenommenen Wechselwirkungen erhöht sich noch, weil solche Interdependenzen nicht nur zwischen Risiko- und Schutzfaktoren vermutet werden, sondern auch zwischen den auf den 24 Lösel/Bender (1999) berücksichtigen auch: Kumulation von Faktoren, Ambiguität von Merkmalen, Beziehungen zum weiteren sozialen Kontext, Beziehungen zu biologischen Prozessen, Geschlechterunterschiede.

Daher bildet die konkrete Bedrohung durch Risiken weiterhin die eine Seite der Medaille, wenn wir auf der Suche nach dem Resilienz-Phänomen sind. Insofern waren und sind wissenschaĞliche Forschungen, die solche Risiken ausgemacht und ihre Wirkungen untersucht haben, eine notwendige Voraussetzung für den später vollzogenen Paradigmenwechsel. Man kann sich nicht mit dem Phänomen der Resilienz beschäĞigen, ohne die Ergebnisse der vorausgegangenen und immer noch parallel dazu staĴfindenden Risikoforschung zu berücksichtigen.

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